Getrennte Sammlung

Am 26. August hat das ZDF in seiner bei Kindern beliebten Sendereihe "PUR+" und auf "KIKA" den Beitrag „SUPER ABFALL: KOMPOST“ ausgestrahlt.

Der Gehalt an Fremdstoffen in Bioabfällen kann nicht beliebig hoch sein. Welche Möglichkeiten die für die Sammlung und Verwertung von Bioabfällen zuständigen Gebietskörperschaften haben, ist nun in einer aktuellen Studie der Kanzlei Gaßner, Groth, Siederer & Coll (GGSC) untersucht worden.

Vom 8. bis 29. September finden bundesweit die Aktionswochen zur Biotonne statt. Für Kommunen, Bioabfallverwerter, die mit dem Thema befasst sind, stellen die Initiatoren der Kampagne verschiedene Mitwirkungsmöglichkeiten bereit.

"Nicht schön, aber notwendig", heißt es im Landkreis Haßberge. Von Juli bis September 2017 hatten Kontrolleure des Abfallwirtschaftsbetriebes Inhalte von Biotonnen kontrolliert und die Behälter bei hohen Anteilen an Fremdstoffen stehen lassen.

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und das Handelsunternehmen REWE haben mit ihrer bundesweiten Kampagne „Aktion Biotonne Deutschland“ begonnen. Die Auftaktveranstaltung fand am 1. September in Köln statt.

Die getrennte Sammlung von Bioabfällen ist seit 1. Januar 2015 verpflichtend. Einzelne Gebietskörperschaften haben die Getrenntsammlung allerdings bis heute nicht eingeführt. Baden-Württemberg greift jetzt zu härteren Bandagen.

In einem Pilotprojekt verteilte die Stadtreinigung Hamburg von Januar bis März 2017 kostenlose Biotüten aus Papier auf einem Wochenmarkt in Hamburg-Niendorf. Das Besondere an den Tüten ist ihre Wachsbeschichtung, die auch in feuchtem Zustand für Stabilität sorgt und darüber hinaus problemlos kompostierbar ist.

Der Abfalltechnikausschuss (ATA) der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) hat sich dafür ausgesprochen, dass Bioabfälle aus der getrennten Sammlung weniger als 1 % Fremdstoffe aufweisen sollten.

Eine vom VHE-Nord im November 2016 vorgelegte Studie befasst sich mit der aktuellen Situation sowie den Perspektiven der Bioabfallverwertung im nördlichsten Bundesland.

Die neue EdDE-Studie beschreibt qualitative Einflussgrößen auf die getrennte Bioguterfassung und erläutert Zusammenhänge und Wirkungsmechanismen. Besondere Berücksichtigung finden Fremdstoffe, die eine Behandlung und Verwertung von Bioabfällen erschweren und die Güte des Produktes beeinträchtigen können.